TIER Mobility ab sofort zeitgleich in 8 Städten: E Scooter Sharing Anbieter startet in Deutschland durch

TIER Mobility ab sofort zeitgleich in 8 Städten: E Scooter Sharing Anbieter startet in Deutschland durch

23. Juni 2019 2 Von EBT

Für Tobias Griesmeier von TIER Mobility ist eins klar: “Der lang ersehnte Tag ist endlich da! ” Nachdem vor einer Woche die Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge in Kraft getreten ist, hat nun auch das Kraftfahrtbundesamt, wie wir nun ja alle hinlänglich wissen, grünes Licht gegeben. TIER Mobility konnte heute somit gleichzeitig in 8 deutschen Städten starten, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten. Kurz vorweg noch Infos zur Nutzung:

Wie funktioniert TIER E Scooter Sharing?

Das Prinzip von TIER gleicht im Wesentlichen dem von vielen anderen Sharing-Anbietern:

  • Zunächst müssen sich Interessenten die kostenlose TIER-App herunterladen (GooglePlay oder Apple Store):
  • Nach Erstellen eines Kontos mit E-Mail-Adresse und individuellem Passwort muss man nur noch seine Kreditkartendaten eingeben. Über die App kann man daraufhin die Roller in der Umgebung finden und direkt freischalten.
  • Losfahren und bitte wieder vernünftig abstellen.

E Scooter Sharing Berlin: Die Zentrale von TIER Mobility

Nach einem mehrwöchigen Piloten auf dem EUREF-Campus ist TIER Mobility nun auch ganz offiziell auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs. Gestartet mit wenigen Hundert Rollern werden wir unseren Service je nach Nachfrage ausbauen. 

“Zudem konnten wir vergangene Woche unsere Partnerschaft mit Jelbi verkünden. Wir werden als erster E-Tretroller-Anbieter in die neue Multimodalitätsplattform der BVG einsteigen. Um Sharing-Angebote und Öffentlichen Nahverkehr enger zu verknüpfen, entsteht am S+U-Bahnhof Schönhauser Allee zusätzlich ein neuer Knotenpunkt zum Umstieg von ÖPNV auf Sharing-Fahrzeuge – und umgekehrt. Für die Berlinerinnen und Berliner entsteht so ein großer Mehrwert: Ab sofort können sie über die Jelbi-App mit nur einem Nutzerkonto alle Klassen von Sharing-Fahrzeugen finden, buchen und bezahlen – natürlich auch unsere E-Tretroller.”

E Scooter Sharing Hamburg

Auch in der Hansestadt konnte TIER schnell starten. Die städtischen Regeln sehen vor, dass maximal 1.000 Roller innerhalb des Ring 2 ausgebracht werden dürfen. Außerhalb des Ringes wird die Anzahl seitens der Stadt nicht begrenzt sein. 

“Zur Einhaltung dieser und weiteren Vorgaben haben wir uns mit der Unterzeichnung einer freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung bereiterklärt. Ein Hamburger Schwerpunkt darin sind die Erhebung von Nutzungsdaten, wie beispielsweise die zurückgelegten Strecken, die es der Stadt ermöglichen künftige Infrastruktur besser zu planen.”

E Scooter Sharing München mit TIER

“In der bayerischen Landeshauptstadt freuen wir uns der offizielle Partner der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG zu sein. Ab sofort ergibt sich für deren Kunden eine neue Möglichkeit zur städtischen Fortbewegung.”

Die gesamte Münchner Flotte ist mit dem MVG-Logo versehen. Die Roller werden außerdem für alle MVG-Kunden in der MVG-more-App sichtbar sein. Für die Buchung der Fahrt werden sie anschließend zur TIER-App weitergeleitet. Vorgesehen ist, dass die Buchung ab Herbst auch direkt per MVG-more-App erfolgen kann. Und selbstverständlich sind für all diejenigen, die (noch) kein MVG-Kunde sind, TIER Roller auch über die TIER-App buchbar. 

In München werden maximal 100 Roller in der Altstadt und maximal 1.000 Roller innerhalb des Mittleren Rings ausgebracht. “Dafür haben wir die freiwillige Selbstverpflichtung der Stadt München unterzeichnet, die außerdem noch Regeln für z.B. das ordentliche Abstellen der Roller vorschreibt.”

TIER mit MVG in München

E Scooter mieten in Köln mit TIER

“In Köln rollen wir ebenfalls seit dem heutigen Tag. Unsere Roller sind bisher innerhalb des Grüngürtels und in Köln-Deutz zu finden. Gemeinsam mit der Stadt werden wir je nach Nachfrage unser Geschäftsgebiet auch in weitere Stadtteile ausdehnen. 

Nach einer Vielzahl an Gesprächen mit der Stadtverwaltung, haben wir auch in Köln die freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, die einen besonderen Fokus auf die Innenstadt legt. Ein Wunsch, den wir gerne an unsere Kunden weitergeben und diese beispielsweise durch unsere App auf das korrekte Parken der Roller hinweisen.”

Frankfurt: E Scooter Sharing am Main

“In Frankfurt sind wir heute in der Innenstadt gestartet. Auch Dank der Frankfurter Verwaltung, die sehr frühzeitig auf notwendige Parkverbotszonen und weitere Regeln aufmerksam gemacht hat, konnten wir uns gut auf den Start in der Bankenmetropole vorbereiten. Wie in allen anderen Städten sind wir auch in Frankfurt mit einem City Manager und einem lokalen Team vertreten, das den Städten und deren Bürgern rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung steht.”

Landeshauptstadt Düsseldorf: E Scooter Sharing am Rhein

“In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt sind wir seit heute ebenfalls mit unseren Rollern aktiv. Wir bespielen dort derzeit den Bereich der Altstadt, werden uns aber nach den Wünschen unserer Kunden richten und in Absprache mit der Stadtverwaltung auch weitere Stadtviertel in unser Geschäftsgebiet mit aufnehmen.”

E Scooter Sharing in der alten Bundeshauptstadt Bonn

“Auch in der Bundesstadt Bonn haben wir mit den Bonner Stadtwerken SWB einen innovativen Partner gefunden. Die gesamte Bonner Flotte wird mit dem SWB-Logo versehen. Unsere Kooperation sieht außerdem die mittelfristige Einbindung in die SWB-App vor, so dass Bestandskunden der SWB ohne Komplikationen neben Bus- und Bahntickets auch Roller leihen können. 

Wir starten den Verleih im Bereich der Bonner Umweltzone und werden diesen gemeinsam mit der Stadt und den Stadtwerken schrittweise erweitern. Unser Ziel ist es beide Seiten des Rheins miteinander zu verbinden.”

E Scooter in der Fahrradhauptstadt Münster

“Roller in der Fahrradhauptstadt? Ja, das geht!  Wir freuen uns seit heute den Münsteranern ein weiteres Zweirad-Angebot machen zu dürfen. Wir werden mit einigen hundert Rollern in der Stadt aktiv sein. Speziell die innenstadtnahen Erholungsgebiete erwarten von uns besondere Aufmerksamkeit. In Zusammenarbeit mit der Stadt konnten wir ein nachhaltiges Konzept entwickeln, das beides ermöglicht – eine unkomplizierte Mobilität und den Schutz von Natur und Rückzugsräumen. Besonders begrüßen wir den bisher einmaligen Ansatz auch städtische Parkmöglichkeiten zu schaffen. Wir sind davon überzeugt, dass diese eine vielversprechende Möglichkeit sind Ordnung zu schaffen und blicken gespannt auf erste Erfahrungen.”

Tier Mobility Helm
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