BIRD – Erstes E-Scooter Sharing Unternehmen

BIRD – Erstes E-Scooter Sharing Unternehmen

Über BIRD

Das amerikanische Unternehmen BIRD gehört, zusammen mit LIME, zu den weltweit größten E Scooter Sharing-Diensten. BIRD wurde bereits im Jahre 2017 gegründet, und zwar von niemand Geringerem als vom ehemaligen Uber-Geschäftsführer Travis VanderZanden. Damit war BIRD übrigens das erste Unternehmen dieser Art überhaupt. Der Hauptsitz von BIRD befindet sich im kalifornischen Santa Monica. 

Download: Bird

Mittlerweile offeriert BIRD seinen Service weltweit in weit über 100 Städten, größtenteils in Nordamerika, aber auch in Europa und sogar im Mittleren Osten.

BIRDStandorte

Ende August 2019 kündigte BIRD an, seinen Service künftig auch auszuweiten, nämlich in(Stand 3. November 2021):

Die Personen, die Bird E Scooter abends aufsammeln und neu laden, werden übrigens als „Charger“ bezeichnet.

BIRD – So geht´s

Das Verleihprinzip von BIRD gleicht dem von anderen E Scooter Sharing Anbietern. Zuerst muss die App heruntergeladen und auf dem Smartphone installiert werden. Via Kartenansicht zeigt einem die App daraufhin an, wo die nächsten freien BIRD E Scooter zu finden sind. 

Hat man den gewünschten E Scooter gefunden, braucht man ihn nur noch via App zu entsperren, und schon kann der Spaß losgehen. Am Ziel angekommen, muss der Scooter nur noch an einer passenden Lokalität abgestellt und via App abgemeldet werden.

Bird App
Die Bird App

BIRD – Was kostet es in Deutschland?

Auch bei BIRD gibt es eine Aktivierungsgebühr, und zwar 1 Euro pro Fahrt. Hinzu kommt ein Minutenpreis, der in unserem Test bei 25 Cent lag. Ob der Minutenpreis je nach Stadt oder Tageszeit schwankt (wie bei einigen anderen Sharing-Anbietern), ist unklar.

Positiv sind die ausgesprochen vielfältigen Zahlungsoptionen, nämlich Kreditkarte, Paypal, Google Pay und Apple Pay.

BIRD ABO

Irgendwelche E-Scooter Abos gibt es BIRD nicht; und offenbar sind auch keine entsprechenden Angebote vorgesehen.

BIRD – E Scooter Modelle

Zuerst setzte BIRD auf E Scooter von Fremdherstellern, nämlich den Ninebot ES2 und den Xiaomi M365. Aber schließlich präsentierte das Unternehmen eine Eigenentwicklung namens „BIRD One“ – ein Elektroroller, der besonders gut an die Anforderungen von Sharing-Fahrzeugen angepasst sein soll (die Reichweite soll bis zu 48 km betragen). Der von BIRD in Deutschland eingesetzte E Scooter hat die Bezeichnung „BIRD One Germany“. Bei diesem, in recht schlichtem Grau gehaltenen, Modell wurden die Parameter so angepasst, dass sie mit der deutschen Rechtsprechung konform gehen (z.B. wurde die Maximalgeschwindigkeit von 25 auf 20 km/h reduziert). Den Bird One gibt es nicht nur als Leihfahrzeug, man kann ihn auch käuflich erwerben.

Inzwischen hat das Unternehmen übrigens bereits das Nachfolgemodell „Two“ angekündigt – Vorzüge gegenüber dem Vorgängermodell sollen vor allem eine längere Lebensdauer, höhere Reichweite und Reifen mit verbesserter Haftung sowie besserer Dämpfung sein. Außerdem sind die Two Roller mit Sensoren ausgestattet, die Mängel am Fahrzeug automatisch erkennen sollen und Alarm-Meldungen verschicken – angeblich sogar bei Vandalismus, also wenn die Roller mutwillig beschädigt werden.

Bird Scooter
Bird E Scooter