E-Scooter Tuning

Das ist das Kompendium zum Thema E-Scooter Tuning und wie man seinen E-Scooter schneller machen kann. Es ist wahrscheinlich die umfangreichste Abhandlung zu dem Thema „Schneller machen und Entsperrung“ überhaupt. Weitere Produkte und konkrete Lösungen findest du auch auf der kompetenten Webseite E-Scooter Tuning! Produkte sind im hiesigen E-Scooter Tuning Shop bestellbar: Ninebot Tuning und Xiaomi Tuning!

E-Scooter Tuning Anleitung: 8 geniale Methoden in der Übersicht

  1. Tuning per Lizenzschlüssel über Smartphone & Bluetooth
    1. Vorteile dieser Methode:
    2. Kompatible Modelle
  2. Einen schnelleren E-Scooter ohne Straßenzulassung – oder einen L1e-Klasse-Scooter – kaufen
  3. Geheime Kabel oder Tasten drücken
  4. Motor tauschen
  5. Controller und/oder Display tauschen
  6. Tuning Modul einbauen
  7. Tuning per App
  8. Optisches Tuning

Kann ich keinen E-Scooter schneller machen? Ja, viele E-Scooter können im Nachhinein schneller gemacht werden. Allerdings kommen hier nicht alle E-Scooter in Frage. Es kommt auf den verwendeten Motor (und Komponenten) und das jeweilige E-Scooter-Modell mit der entsprechenden Firmware an. Daher sollte man vorher beim Kauf eines E-Scooters schon bedenken, ob man ihn schneller machen möchte.

Anleitung: Tatsächlich gibt es sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten den eigenen E-Scooter schneller zu machen. Meist hängen auch diese jedoch vom jeweiligen E-Scooter Modell ab. Vielen geht es dabei nur darum die Geschwindigkeit etwas zu erhöhen, anderen wiederum ganz die Geschwindigkeitsbegrenzung aufzuheben. Insgesamt lassen sich aber alle Lösungen in ca. 8 Tuning Kategorien einteilen. Wir wollen uns in diesem Kompendium der Aufgabe stellen und versuchen das Thema umfassend zu bearbeiten:

E-Scooter Tuning im Detail

Da E-Scooter immer beliebter werden, ist es nicht überraschend, dass auch die Nachfrage nach entsprechenden Tuning-Optionen steigt. In Deutschland ist es natürlich nicht erlaubt, mit getunten bzw. schneller gemachten E-Scootern zu fahren. Auf Privat- oder Werksgeländen möchte man jedoch gerne einmal ausprobieren, was die Fahrzeuge wirklich können. Doch welche Tuning-Möglichkeiten gibt es genau? Bei genauerer Betrachtung gibt es diverse Möglichkeiten, E-Scooter schneller zu machen. Dabei darf man als Fahrer aber nie vergessen, dass man sich auch diversen Gefahren aussetzt.

  1. E-Scooter Tuning im Detail
  2. Anleitung zum schneller fahren: Methoden beim E-Scooter Tuning
    1. Tuning per Lizenzschlüssel über Smartphone & Bluetooth
      1. Vorteile dieser Methode:
      2. Kompatible Modelle
    2. Einen schnelleren E-Scooter ohne Straßenzulassung – oder einen L1e-Klasse-Scooter – kaufen
    3. Geheime Kabel oder Tasten drücken
    4. Motor tauschen
    5. Controller und/oder Display tauschen
    6. Tuning Modul einbauen
    7. Tuning per App
    8. Optisches Tuning
  3. E-Scooter Tuning: Bewertung und Allgemeines
  4. E-Scooter Tuning Beiträge
  5. Warnhinweise zum Thema E-Scooter Tuning

Der Versicherungsschutz greift nicht mehr, die Verletzungsgefahr ist erhöht, die Bauteile des Fahrzeugs ermüden bzw. verschleißen schneller und die Gewährleistung des Herstellers erlischt ebenfalls. All das scheint manche E-Scooter-Enthusiasten aber nicht vom Tunen (schneller machen, Entdrosseln) abzuhalten. Viele empfinden die erlaubte Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h als zu niedrig, weshalb die Verlockung groß ist, die Geschwindigkeitsbegrenzung aufzuheben – natürlich außerhalb des Wirkungsbereichs der StVO.

Anleitung zum schneller fahren: Methoden beim E-Scooter Tuning

1) Tuning per Lizenzschlüssel über Smartphone & Bluetooth

Die wohl modernste und gleichzeitig nutzerfreundlichste Form des E-Scooter Tunings ist das Lizenzschlüssel-Tuning per Smartphone-Browser und Bluetooth-Verbindung. Diese neue Methode funktioniert komplett kabellos – ganz ohne App, PC, Modul oder Spezialwerkzeug. Statt am Gerät zu schrauben, nutzt du einfach dein Smartphone und einen speziellen NBT Unlock Key (MountainTuning), also einen digitalen Lizenzcode, um das Tuning online zu aktivieren. So funktioniert das Ganze: Nach dem Kauf eines solchen Lizenzschlüssels rufst du eine spezielle URL auf (wird nach Kauf mitgeteilt) direkt im Browser deines Smartphones auf. Dein E-Scooter wird automatisch über Bluetooth erkannt, sodass du direkt mit der Freischaltung beginnen kannst. Per Fingertipp hebst du die 20-km/h-Grenze auf – und kannst sie später bei Bedarf genauso einfach wieder aktivieren.

Video-Anleitung:

NBT Unlock Key Installation (Englisch)

Sieh dir unser Schritt-für-Schritt-Video auf Englisch an und erfahre, wie einfach du mehr Geschwindigkeit und Funktionen bei deinem Ninebot-Scooter freischalten kannst. Du möchtest lieber direkt auf YouTube schauen? Hier klicken.

NBT Unlock Key Anleitung (Deutsch)

In diesem Video wird die Installation und das Tuning mit dem NBT Unlock Key Schritt für Schritt erklärt – alle Anweisungen werden auf Deutsch gezeigt. Du möchtest das Video direkt auf YouTube ansehen? Hier klicken.


Vorteile der Lizenzschlüssel Methode:

  • Kein Eingriff in die Hardware: Der Scooter bleibt technisch unberührt.
  • Vollständig rückrüstbar: Das Tuning kann jederzeit deaktiviert werden.
  • Schnell & sicher: Kein Risiko durch Bastellösungen oder Drittanbieter-Apps.
  • Optinale Zusatzfunktionen: Zerostart, Cruise Control & Unterbodenbeleuchtung (optional)
  • 100 % mobil: Kein Laptop, kein Windows, keine Installation – nur Smartphone & Bluetooth.
  • Einmaliger Kauf, sofortige Freischaltung, beliebig häufige Deaktiverung und Aktivierung.

Kompatible Modelle

Das Lizenzschlüssel Tuning funktioniert derzeit mit verschiedenen Modellen der Ninebot E-Scooter:

Eine laufend aktualisierte Übersicht findest du hier:Browser & Bluetooth Tuning – Übersicht & Modelle

Bluetooth-Tuning via Lizenzschlüssel ist der nächste logische Schritt in der Evolution des E-Scooter Tunings. Es ist die perfekte Lösung für alle, die maximale Kontrolle bei minimalem Aufwand wollen – sicher, einfach und ohne Risiko. Gerade für Neueinsteiger bietet sich diese Methode als smartes Upgrade an.

Kosten: 69 Euro

Hier Kaufen!

NBT Unlock Key ScreenShot 8

Verbreitung: Bislang nur Ninebot E-Scooter, an Xiaomi, SoFlow und anderen Lösungen wird gearbeitet.

2) Einen schnelleren E-Scooter ohne Straßenzulassung – oder einen L1e-Klasse-Scooter – kaufen

Wer Wert auf mehr Geschwindigkeit legt, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man entscheidet sich für einen E-Scooter, der nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist (z. B. ein leistungsstarkes Modell für den Einsatz auf Privatgelände), oder man wählt einen Scooter aus der sogenannten L1e-Klasse. Diese Modelle sind technisch eng mit regulären E-Scootern verwandt, dürfen jedoch aufgrund ihrer höheren Geschwindigkeit (bis zu 45 km/h) ausschließlich mit entsprechender Zulassung, Versicherung und Kennzeichen im Straßenverkehr bewegt werden.

Ein Beispiel hierfür ist der Egret GTS (Egret GTs Testbericht), der wie ein moderner E-Scooter aussieht, aber als Leichtkraftfahrzeug (L1e-Klasse) gilt. Mit bis zu 45 km/h Höchstgeschwindigkeit, robuster Bauweise und straßentauglicher Ausstattung bietet er deutlich mehr Fahrspaß als herkömmliche, auf 20 km/h begrenzte E-Scooter – ist allerdings an strengere Vorschriften gebunden (Helmpflicht, Versicherungskennzeichen, mindestens Führerscheinklasse AM).

Egret GTs OnWhite 0010

Fazit: Wer legal schneller unterwegs sein möchte, kann auf einen L1e-Klasse-Scooter wie den Egret GTs ausweichen: Egret GTs (Egret GTs Testbericht) So bleibt das klassische Scooter-Design beim Egret GTs erhalten, und gleichzeitig profitieren Nutzer von mehr Leistung – jedoch immer im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben für diese Fahrzeugklasse bid 45 km/h. Der Preis liegt bei 2.199,00 Euro

Kosten: 100 bis mehrere 1000 Euro, 2.199,00 für den Egret GTs

Verbreitung: Immer möglich.

3) Geheime Kabel oder Tasten drücken

Einige E-Scooter mit Strassenzulassung sollen sogar geheime Kabel haben, die einfach durchschnitten werden müssen um schneller zu fahren. Von geheimen Tastenkombinationen ist bislang nichts bekannt. Jedoch gab es einige Beispiele von sog. Speedbugs.

Speedbugs werden durch bestimmte Verhaltensweisen ausgelöst, die dann die 20 Km/h Geschwindigkeitsbegrenzung aufheben. Doch soweit uns bekannt ist, wurden die hiesigen bekannten Speedbugs mittlerweile durch Software Updates allesamt beseitigt. Geheime Tastenkombinationen mit denen Tempomat, Kickstart und andere Features aktiviert werden können waren mal bekannt, sind aber ebenfalls inzwischen alle abgestellt worden.

Die Gefahr droht von einer ganz anderen Seite: Tauchen solche „Mängel“ an E-Scootern auf, kann es den Hersteller hart treffen, denn dieser verpflichtet sich das er alles getan hat, damit sowas nicht passiert. Dem Hersteller droht sogar der Entzug der Zulassung durch das Kraftfahrtbundesamt (KBA). Die Hinweise mehren sich das hier demnächst genauer hingeschaut wird. Einige namhafte deutsche Hersteller haben schon böse Erfahrungen mit Nachlässigkeiten erfahren.

Kostenlos

Verbreitung: Nur einige, wenige Modelle, sehr selten. Inzwischen fast unmöglich.

Tuning Anleitung: Ninebot Segway Max G30D Optionen: SpeedBug, Dashboard Hack und Tuning App und Modul im Überblick

4) Motor tauschen

Motorentausch E-Scooter
E-Scooter Motoren

Eine weitere Tuning-Variante wäre, den vorhandenen Motor einfach gegen einen stärkeren auszutauschen. Straßenzugelassene E-Scooter Motoren dürfen nur eine maximale Dauerleistung von 500 Watt aufweisen, womit aber wenig über die Spitzenleistung oder das Drehmoment ausgesagt wird. Rückschlüsse von der Dauerleistung auf die entscheidenden Werte sind zwar indirekt ableitbar, aber keineswegs zwingend.

Vorab muss natürlich gesagt werden, dass die „Motortausch-Methode“ im Vergleich zu anderen Tuning-Optionen komplizierter und umständlicher ist. Zunächst einmal sollte man schon über technisches Geschick und Grundwissen verfügen, wenn man einen Motor selbst auswechseln möchte. Außerdem muss der neue Motor natürlich auch passen. Darüber hinaus ist nicht gesagt, dass man mit einem stärkeren Motor die 20 km/h Grenze tatsächlich überwinden kann. Das Problem ist nämlich, dass die eigentliche Begrenzung zumeist im Controller, und nicht im Motor selbst verankert ist. Aus diesem Grund macht ein Austauschmotor als zusätzliches Hilfsmittel eher dann Sinn, wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung durch andere Maßnahmen überwunden werden soll. Sozusagen ein neuer Motor als Addon zum Gesamtsystem. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Übrigens ist auch das Tuning unterhalb der 20 km/h Grenze nicht zulässig. Auch in so einem Fall wird der Scooter bauartmässig verändert, so dass die Zulassung erlischt. Hiermit zieht man praktisch das gesamte Fahrzeug aus dem Verkehr. Ein Rückbau ist nur mit größerem Aufwand möglich.

Kosten: Wenn ein Motortausch möglich ist, entstehen Kosten von 70 bis 300 Euro plus Arbeitszeit.

Verbreitung: Je nach Verfügbarkeit, nur für einige Modelle möglich

Tipp: Original G30 Max Motor Gen2

Tipp: Original M365 Motor

5) Controller und/oder Display tauschen

E-Scooter Controller
E-Scooter Controller

Eine direkte Methode zur Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung wäre der Tausch des Controllers und/oder des Displays. Der Controller ist quasi das Herz des E-Scooters, in dem zumeist alle wesentlichen Informationen gespeichert sind, auch die 20 Km/h Grenze. Zudem macht es oftmals auch Sinn, das zugehörige Display auszutauschen. In manchen Fällen liegen nämlich relevante Informationen/Features auf dem Display selbst – z.B. das Bluetooth Modul, welches für die Verbindung mit einer Smartphone App benötigt wird. Mit der Smartphone App wiederum kann man auf den E-Scooter zugreifen, und den Controller von außen steuern. Zulässig ist auch dies alles nicht.

Kosten: 80 bis 220 Euro für Controller, etwaiges Display und zusätzliches Material.

Verbreitung: Nur für bestimmte Scooter möglich, bei denen exakte Angaben zum benötigten Controller vorliegen.

Tipp: EdisonEvo Sets bestehend aus Controller, Display und App

Wichtig: Alle Tuning Produkte im EBikeTuningShop

6) Tuning Modul einbauen

E-Scooter Tuning Chips
E-Scooter Tuning Chips

Die wahrscheinlich eleganteste Variante ist der Einbau eines separaten Tuning Moduls, das über die Verkabelung fest an den E-Scooter angeschlossen wird. Ein Modul (häufig auch als „Tuning-Chip“ bezeichnet) beeinflusst nicht die bestehende Firmware, sondern verändert lediglich temporär bestimmte Parameter – so wie eben die Abschaltung bei 20 Km/h. Nach dem Ausbau des Moduls ist der Scooter wieder in seinem „ursprünglichen“ Zustand.

Einem Tuning Modul sind noch andere Eigenschaften eigen, z.B. ein Feature, das landläufig als „German Maneuver“ bekannt ist: Nach dem Ausschalten Scooters und dem anschließendem Starten ist der Tuning Chip zunächst immer deaktiviert. Das hat unterschiedliche Gründe – z.B. soll dadurch vermieden werden, dass man plötzlich mit viel zu schneller Geschwindigkeit losfährt. Die genaue E-Scooter Tuning Anleitung liegt dann dem Produkt bei. Man muss das Tuning nach dem Einschalten des Scooters also immer erst selbst aktivieren, meist durch bestimmte Tastenkombinationen etc. Die Tuning Anleitungen findest du in den Produktbeschreibungen.

Wird das Tuning Modul entfernt, dann ist der E-Scooter wieder in seinem „ursprünglichen“ Zustand.

Kosten: 30 bis 170 Euro je nach Chip. Relativ einfach.

Verbreitung: Verfügbar nur für bestimmte E-Scooter Modelle, für die von Drittanbietern entsprechende Module gebaut werden.

Neu: Tuning-Chips im E-Scooter Tuning Shop

7) Tuning per App

Tuning Firmware App
E-Scooter Tuning Apps

Eine weitere sehr beliebte Methode ist das Ändern der Firmware. Das Ganze wird „Flashen“ genannt. Dies ist allerdings nur möglich bei E-Scootern, die eine Verbindung nach außen haben, gewöhnlich per Bluetooth mittels Smartphone. Mehr noch, die Fahrzeuge müssen per Bluetooth upgedatet werden können. Erst dann ist theoretisch der Weg frei, eine eigene Firmware aufzuspielen. Natürlich entsprechende Apps und Software vorausgesetzt. Eine Firmware ist im Prinzip mehr oder weniger ein eigenes kleines Betriebssystem. Diese Tuning-Option kommt zunächst sehr elegant daher, und meist erfolgt das Ändern der Einstellungen über spezielle Smartphone Apps.

Allerdings ist diese Methode in Wahrheit nicht gerade unproblematisch. Denn falls etwas schief geht, und es z.B. beim Aufspielen der Firmware zu Abbrüchen oder Fehlern kommt, kann u.U. der komplette Scooter außer Gefecht gesetzt sein. Fakt ist: So einfach das Flashen der Firmware auch zu sein scheint – man hört immer häufiger von Nutzern, die sich ihren funktionierenden E-Scooter dadurch ruiniert haben. Zudem ist nicht immer gesagt, das man die Firmware auch einfach wieder vom E-Scooter entfernen kann. Im schlimmsten Fall lässt sich dann für immer erkennen, dass der Scooter getunt wurde.

Kosten: 0 bis 100 Euro für In-App Käufe. Etwaig wird ein zusätzliches Android Smartphone benötigt.

Verbreitung: Da wo es geht, ist die Verbreitung dieser Tuning-Option sehr häufig. In manchen Fällen versuchen Hersteller dagegen zu arbeiten, z.B. mittels spezieller Firmware-Updates. Allerdings können Nutzer entsprechende Hersteller-Updates z.B. durch künstliche Firmware-Downgrades in aller Regel wieder aushebeln (falls der Hersteller das zuläßt). Andere Varianten sind die Umstellung der Seriennummern oder das Ersetzen der Betriebssoftware. Viele Sachen laufen dort im Prinzip mehr oder weniger automatisch per App ab, denn die Bluetooth Verbindung ist die Schnittstelle zum E-Scooter. Aber auch hierbei kann es hin und wieder zu Fehlern kommen. In Folge wenden sich ratlose User dann in Foren oder Kommentarbereichen an die Community und hoffen, dass ihnen irgendwer helfen kann.

Neu: Xiaomi E-Scooter Tuning mit App und Chip

8) Optisches Tuning

Optisches Tuning
Optisches E-Scooter Tuning mit AMG

Letztlich gibt es neben „echtem“ Tuning auch das sog. „optische Tuning“. Damit meint man, den Scooter technisch so zu lassen wie er ist, und ihn stattdessen nur schneller aussehen zu lassen.

Beispiel: Xiaomi Mercedes-AMG Petronas F1 Team Edition

Beispiel: ePowerFun epf-1 PRO im British Racing Green Look (Lotus 48 Style)

Kosten: Kommt drauf an.

Verbreitung: Unbekannt

E-Scooter Tuning: Bewertung und Allgemeines

Als E-Scooter Besitzer kann man zwischen den oben genannten Tuning-Optionen häufig nicht einfach frei wählen, da für manche Modelle nur bestimmte Tuning Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Das heißt, wenn man vom Ende her denkt, sollte man schon bei der Kaufentscheidung überlegen, ob man den eigenen Scooter in Zukunft wie schneller machen möchte oder nicht. Das ist einer der Gründe, weshalb derzeit gerade die Scooter besonders beliebt sind, die man durch Flashen entsperren kann.

Wir empfehlen: Wenn man die Wahl hat, sich eine Tuning-Option auszusuchen, sollte das Tuning Modul vor allen anderen Lösungen bevorzugt werden (Punkt 5). Ob man sich das – angeblich so bequeme – Flashen wirklich antun möchte und damit möglicherweise die Zerstörung bzw. Stilllegung des E-Scooters riskiert, sollte man sich genau überlegen. Beliebt ist es allemal. Der Einbau von Tuning Modulen ist in der Regel einfach und mit keinem großen Aufwand verbunden. Der Rückbau ist ebenfalls recht zügig möglich.

Für den Tausch des Controllers dagegen sollte man schon über gewisse technische Grundkenntnisse verfügen. Auch ein neuer Motor muss natürlich auch erst angeschlossen werden (wobei es sich ja zumeist im Grunde um eine Art Addon handelt). Die Tuning-Optionen „Speedbugs“ und „Kabel durchschneiden“ sind zu selten anzutreffen, so dass man sie kaum mehr bewerten kann.

Der Kauf eines Scooters ohne Zulassung scheint, zusammen mit dem einfachen Einbau eines Moduls, die einfachste und sicherste Lösung zu sein – wenn man denn beim Thema „Tunen“ überhaupt von Sicherheit sprechen kann. Wichtig: Nach Einbau und Umbau nicht mehr im Bereich der StZVO verwenden.

E-Scooter Tuning Beiträge

Warnhinweise zum Thema E-Scooter Tuning

Laut der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung von Juni 2019 ist die Höchstgeschwindigkeit von E-Scootern in Deutschland im Bereich der StVO auf 20 Km/h begrenzt (wobei der Gesetzgeber maximal 10 Prozent Toleranz einräumt). Es ist also nicht erlaubt innerhalb der StVO, einen E-Scooter zu tunen bzw. die Höchstgeschwindigkeit heraufzusetzen. Fährt man mit einem getunten E-Scooter im Bereich der StVO, macht man sich strafbar. Außerdem werden Versicherungsschutz und ABE erlöschen. Denkbar ist der Einsatz auf Privatgelände, oder zu Sport- und Werbezwecken, oder außerhalb Deutschlands wo andere Bestimmungen gelten.